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Jazz im Los Locos

Bereits zum dritten Mal lädt der Kulturkreis Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath ein zur Jazz-Session im Restaurant Los Locos in Grafenberg. Jeweils am 3. Montag eines Monats finden diese Veranstaltungen statt. Der Eintritt ist frei! 
Das Konzept für diese Veranstaltungsreihe sieht vor, in wechselnden Besetzungen die Vielfalt der Jazzmusik zu präsentieren. Der Abend beginnt jeweils um 20 Uhr mit dem Konzert eines professionellen Jazz-Trios. Ab 21 Uhr geht es mit einer offenen Jam-Session weiter: Wer ein Instrument spielt und die Grundregeln der Jazz-Improvisation kennt, ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen!  
21. Mai: Die Musik von Benny Golson Der nächste Veranstaltungsabend steht unter dem Motto „Die Musik von Benny Golson“ mit den Musikern Christian Hassenstein (Gitarre), Konstantin Wienströer (Kontrabass) und René Marx (Schlagzeug). Die nächsten Termine im Überblick: 18. Juni 20. August 17. September. Im Juli findet die Session nicht statt. Veranstalter ist der Kulturkreis Gerresheim, Grafenberg und Hubbelrath e.V. (www.Kulturkreis-Gerresheim.de). Ort: Das mexikanische Restaurant Los Locos liegt an der Kreuzung Ludenberger Straße / Pöhlenweg in Grafenberg, direkt an der Haltestelle Pöhlenweg der Straßenbahnlinien 703, 709 und 713, www.myloslocos.de, Ansprechpartner und musikalische Leitung: René Marx.

Holt die Bücher aus dem Schrank!



Bücher in der Hand, ein Lächeln im Gesicht, erstaunte Mienen ringsrum - Gerresheim hat endlich seinen öffentlichen Bücherschrank. Vor allem Bezirksvertreter Sönke Willms-Heyng (2.v.l.) hatte sich in den letzten Jahren immer wieder für das Projekt stark gemacht, bei dem Literatur in eine öffentliche Vitrine gestellt und herausgenommen werden darf - ganz ohne Bezahlung. Das teure Möbel dagegen konnte nur mit Hilfe von enthusiastischen Sponsoren angeschafft werden. Die Finanzierung teilten sich Bürgerstiftung Gerricus und Stadt Düsseldorf. 8000 Euro kostet es, und ist in Nordrhein-Westfalen wohl schon an die hundert Mal aufgestellt worden, wie Maren Jungclaus vom Literaturbüro sagt. Auf die bange Frage, wer das Teil denn vor Vandalismus schütze, reagiert sie souverän. "Der Bücherschrank ist hochwertig und gerade deswegen haben wir noch keinen Fall von Zerstörung erlebt." Auch die Bücher-Paten Harald Posny, Annemarie und Bernd Ringel, sowie Petra Schertel sehen das gelassen. "Wir haben hier am Gerricusplatz eine hohe soziale Kontrolle über die Einrichtung." So warten nun Jules Verne neben Günter Grass auf Leser, der Duden neben Utta Danella, das "Chinese One Dish Menue" neben "So teste ich meine Führungsqualitäten".

Offener Bücherschrank wird aufgestellt

Knapp ein Jahr nach dem einstimmig verabschiedeten Antrag der FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung 7, mindestens einen Offenen Bücherschrank in Gerresheim aufzustellen, wird nun am 12. Mai um 11 Uhr ein Schrank aus Glas und Metall auf dem Gerricusplatz offiziell eingeweiht.

In den Bücherschrank können die Menschen Bücher hereinstellen und kostenlos herausnehmen. Harald Posny, Bernd und Annemarie Ringel, Petra Schertel und Sönke Willms-Heyng haben sich als Paten zur Verfügung gestellt und werden darauf achten, dass der Bücherschrank ordentlich und einladend bleibt. Sönke Willms-Heyng: „Der Bücherschrank ist eine schöne Bereicherung für unseren Stadbezirk, die wir nun den Bürgern übergeben können.“

Zur Einweihung wird Bürgermeisterin Marie Agnes-Strack-Zimmermann ein Grußwort sprechen.

Industriekultur in Gerresheim

Besuch aus Bilk: Die Zeugnisse einstiger Industriekultur in Gerresheim erwandert das "zentrum plus" Unterbilk am morgigen Sonntag, 20. Mai, zwischen  11 und 13 Uhr. Knüff Müller führt zu den ab 11 Uhr durch den Stadtteil. Treffpunkt um 11 Uhr: Bus-Endstation "Gerresheimer Krankenhaus" Weitere Informationen: "zentrum plus" Unterbilk Siegstraße 24, Tel. 0211/60025-251.

Der Ostpark – ein Gartenjuwel

Eine Führung durch den Ostpark bietet das Gartenamt im Zuge der Reihe "Führungen in Parkanlagen und Landschaft" am Sonntag, 20. Mai, 11 Uhr an. Treffpunkt für den Rundgang durch den Ostpark unter Leitung von Johannes Scharnau ist Eingang des Parks gegenüber Wittelsbach-, Neuburgstraße. Der am Fuße der Hardt-Höhen gelegene Ostpark ist ein gut erhaltenes Beispiel für den Typus einen kleineren  Stadtparks des späten 19. Jahrhunderts. In weiten Bögen geführte Wege führen an malerischen Gehölzgruppen und weiten Rasenflächen vorbei. Zentrum des Parks ist eine im Raster mit Linden bepflanzte Baumterrasse am See. Die Bäume und Sträucher bilden aufgrund ihres Alters eindrucksvolle Parkräume. Besonders die vielen  Rhododendren, deren Anpflanzung durch das feuchte Gelände begünstigt wurde und die sich in dieser Fülle in keiner anderen Düsseldorfer Parkanlage finden lassen, sind ein Blickfang für die Parkbesucher. Die Führung durch die Parkanlage kostet 2,50  Euro pro Person. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Teilnahme kostenlos. Es wird  gebeten, sich beim Gartenamt unter der Telefon 89-94800 oder per E- Mail unter der Adresse  gartenamt@duesseldorf.de anzumelden.

Senioren können sich beraten lassen

Der Seniorenbeauftragte hört nächste Woche wieder zu, wenn jemand Sorgen oder Anregungen hat: Stadtbezirk 7 (Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath), Dienstag, 22. Mai, von 10 bis 12 Uhr, im "zentrum plus"/ Diakonie, Am Wallgraben 38. Während dieser Zeit telefonisch erreichbar unter 29 65 28.

Offene Gartenpforte auch in Ludenberg

Neun Garteninhaber ermöglichen im Rahmen der Aktion "Offene Gartenpforte" in Düsseldorf an drei Wochenenden einen Blick hinter die Kulissen ihrer grünen Oasen. Termine der Offenen Gartenpforte sind an den Wochenenden 19. und 20. Mai, 16. und 17. Juni sowie der 21. und 22. Juli.

Die Programme mit allen Terminen und Gärten, die in der Region geöffnet sind, liegen im Gartenamt, Kaiserswerther Straße 390, im Rathaus, Marktplatz 2, und in den Tourist-Informationen aus. Zwei private Gärten machen in der Landeshauptstadt am kommenden Mai- Wochenende den Auftakt: Mit von der Partie ist das Gartenidyll des Gartenvereins "Neue Lohe e.V." an der Rolandstraße, verlängerte Schwerinstraße in Golzheim. Am Sonntag, 20. Mai, 13 bis 18 Uhr, können Besucher bewundern, was aus der ehemaligen Parkplatzfläche mitten in der Stadt entstanden ist. Zehn Familien, haben dort unterschiedliche Parzellen angelegt, aber ganz ohne störende Zäune. Dorothea und Gerhard Eichhorn laden zur Luckemeyerstraße 64 in den Stadtteil Ludenberg. Der Garten ist ausgeschmückt mit Relikten aus der Welt der Eisenbahn. Das erkennt man gleich am Tor. Denn dort hat die alte Fußgängerschranke vom Staufenplatz eine neue Heimat gefunden. Der Besucher findet in diesem anspruchsvoll gestalteten Reihenhausgarten Teiche auf unterschiedlichen Ebenen, die durch einen kleinen Wasserfall verbunden sind. Geöffnet ist der Garten am Sonntag, 20. Mai, 14 bis 18 Uhr.

Open Source Festival auf der Rennbahn



So sah es beim letzten Open-Source-Festival aus.

Musik, Lifestyle und Kreativität stehen im Fokus, wenn am 30. Juni das Open Source Festival wieder Tausende junger Menschen auf die Düsseldorfer Galopprennbahn zieht. Unter dem Namen Open Squares bietet die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Veranstalter Düsseldorfer Kreativunternehmen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote auf einem Stand zu präsentieren.
Die Open Squares bereichern das Festival abseitsder Bühne und zeigen, wie vielfältig und lebendig der Kreativstandort Düsseldorf ist. Die Besonderheit ist, dass die zwölf Standplätze nicht einfach gebucht werden können, sondern vom Veranstalter und der Wirtschaftsförderungüber einen Ideenwettbewerb vergeben werden. Die Stände sollen individuell und einzigartig gestaltet werden, so dass am Ende die zwölf Bewerber mit den kreativsten Standideen den Zuschlag bekommen. Egal ob Labels, Shops, Galerien, Künstler, Designer, alle kreativen Köpfe aus Düsseldorf sind dazu eingeladen, sich ab sofort bis zum 4. Juni um einen Platz zu bewerben.
Das Standpaket besteht aus jeweils 9 Qadratmeter Standfläche inklusive Stellwänden, Strom, Licht, Auf- und Abbau sowiezwei Tickets für das Open Source Festival. Durch die Unterstützung der Wirtschaftsförderung beträgt die Standgebühr lediglich 80 Euro.Weitere Informationen und Bewerbungsformulare unter:www.open-source-festival.de Kontakt: Christiane Geisdecker, Wirtschaftsförderung, Telefon 89-93892, christiane.geisdecker@duesseldorf.de

Bücher fürs Aloysianum



Das war wichtig fürs Aloysianum und Viktoria Stahl (li.) und Katja Seyl haben mitgeholfen. Mit einem riesigen Bücherflohmarkt im Erdgeschoss und in der 1. Etage hat die katholische Jugend von St. Margareta weiter Geld für die Sanierung des Hauses neben der Stiftskirche gesammelt. Mehr als viertausend Bücher hatten Bürger in den vergangenen Wochen für die Aktion während des Handwerker- und Bauernmarkts gespendet. Das Jugendhaus nutzen Pfadfinder, Messdiener und Firmlinge, aber auch andere Jugendliche aus Gerresheim.

Ziegeleifundamente entdeckt



Zwei Männer knien an der B7 im Sand, hantieren mit Schaufel und Eimer, mit Spaten und Handfeger. Doch was Peter Schulenberg und Helmut Grau hier treiben, ist alles andere als Kinderei. Die ehrenamtlichen Archäologen legen die obersten Fundamente im ehemaligen Innern der Ziegelei Jörissen frei. "Da kommt ja auch der Lutz", ruft Schulenberg. Lutz Fichtner ist der dritte im Bunde, erwartet wird noch "der Zeichner", Jürgen Schulz. Sie alle eint die Neugier auf die Vergangenheit, vor allem die auf die steinernen Zeugen.

Heute ist Peter Schulenberg besonders happy. "Letztes Jahr haben wir ein paar Meter südlich gegraben und nichts gefunden." Dieses Mal kam der Zufall zur Hilfe. Ein Schaukelbalken auf dem Waldspielplatz soll einen großen Sandkreis erhalten, damit sich die Kinder beim Abspringen nicht verletzen. Beim Ausheben der Fläche stießen die Arbeiter schnell auf Ziegelsteine. "Vielleicht 20 Zentimeter unter der Rasenoberfläche." Die Informationskanäle sind für diesen Fall schon sehr erprobt. Schulenberg erzählt: "Bei der Forstverwaltung arbeitet Jörg Hierstetter, der uns schon oft verständigt hat." So auch dieses Mal.

Sofort machte sich das Team auf die Socken. Schulenberg zeigt auf die freigelegten Steine: "Wir befinden uns an dieser Stelle mitten im Ringofen." Was genau sie da vor sich sehen, müssen sie noch ergründen. Die Riegel sind zwar in regelmäßigen Abständen vorhanden, so dass man vielleicht von den Fundamten der Stützmauern der Brennkammern ausgehen kann. "Aber manche Funde sind nicht in der Flucht, sondern leicht versetzt." Warum?

Jetzt trifft "der Zeichner" ein. Jürgen Schulz misst aus. "Hast du noch ein zweites Maßband?" fragt er Peter Schulenberg. "Das hab ich zuhause vergessen." Aber irgendwo findet sich doch noch ein zweites Teil, und so können die Männer jetzt ein Maß-Rechteck anlegen, dass Jürgen Schulz auf Millimeterpapier übertragen kann. Unterdessen fingern Lutz Fichtner und Helmut Grau weiter, mit Kelle und Besen. Grau hat sein halbes Leben im Ausland verbracht, in seiner Tätigkeit für die Goethe-Institute, kehrte vor sechs Jahren zurück nach Deutschland, bezog eine Wohnung in Heiligenhaus und machte dem archäologisch weißen Flecken Angerland ein Ende. "Wir haben einiges zutage gefördert, sogar Richtung Ruhrgebiet." Faszierend ist seine Erzählung über die Scheinfabrik von Krupp aus dem 2. Weltkrieg, die Krupps Archivare selbst nicht kannten.

Wie das Team den Spielplatz-Fund einstuft, wollen sie noch mit Experten im Lauf dieser Woche diskutieren. Danach wird die Stelle wieder verschlossen und die Zeugnisse in Dokumenten gesichert. "Ich freue mich schon auf die nächste Führung über den Industriepfad", sagt Schulenberg. "Dann haben wir wieder etwas Neues zu erzählen." schrö

Handwerker- und Bauernmarkt - ein Gerresheimer Kleinod



Gut gelaunt sind viele Gerresheimer über den Gerricusplatz geschlendert: Es ist mal wieder Handwerker- und Bauernmarkt. Die Werbe- und Interessengemeinschaft hat keine Mühen gescheut, ein interessantes Angebot zusammenzustellen. Vor allem kann bei dieser Veranstaltung nicht nur konsumiert, sondern auch produziert werden. Auf Granit rumhämmern, aus Ton Pizza backen, Holz bearbeiten - vor allem junge Bürger freuten sich - selbst wenn sie nur Lust hatten, die Schafe von Bauer Kuwertz zu streicheln. Natürlich durfte für die Erwachsenen die Mai-Bowle nicht fehlen, trotz der gesunkenen Temperaturen. Am Sonntag läuft der zweite Tag des Marktes.

Pillebach windet sich wieder



So sieht er aus, der neue Abschnitt des Pillebach-Bettes zwischen Gerricusstraße und Peckhausweg. 400 000 Euro sind für die 300 Meter veranschlagt gewesen.  Insgesamt misst der Bach sechs Kilometer. Einige Strecken wurden schon renaturiert. Foto: schrö

Grabenhorst auf Tour

Gerade hat er erst sein Bühnenjubiläum gefeiert (35 Jahre), da ist er schon wieder auf Tour. Am 13. Mai liest er ab 18 Uhr im Café und Crepes den 20. Teil seiner "Wundersamen Geschichten" - in der Tradition der orientalischen Kaffeehaus-Erzähler. Und am Donnerstag gastiert Klaus Grabenhorst wieder einmal an der Ursula-Trabalski-Str. 47 beim Verein "Miteinander - wohnen in Verantwortung". Dann geht es am 17. Mai ab 19 Uhr um Jaroslav Hasek und sein "Handbuch für Lebenskünstler". Am 22. Mai schließlich kommt Grabenhorst ins Naturfreundehaus an der Morper Straße und liest ab 19.30 Uhr unter anderem "Der Mann mit dem verschluckten Auge" von Hermann Harry Schmitz.

IHK auf der Benderstraße

Am 14. Mai startet die IHK Düsseldorf nach 2007 erneut gemeinsam mit der örtlichen Werbe- und Interessengemeinschaft zwei Kunden- und Geschäftsbefragungen in Gerresheim.
Dabei werden in den Einkaufsbereichen rund um die Benderstraße sowie entlang der Heyestraße Kaufleute und Passanten nach ihren Standorteinschätzungen gefragt. Im Mittelpunkt des Interesses stehen unter anderem Einkaufsgewohnheiten, Standortvorteile und -nachteile sowie Anregungen und Ideen zur Verbesserung der jeweiligen Situation vor Ort. „Bei der Befragung rund um die Benderstraße nehmen wir natürlich auch die aktuelle Diskussion um einen möglichen Umbau der Straße auf. Schließlich soll sie auch zukünftig ein wichtiger und beliebter Einkaufsstandort bleiben“, sagt IHK-Stadtteilmarketing-Experte Sven Schulte. „In der Heyestraße interessiert uns darüber hinaus, was Kaufleute und Kunden zu den geplanten Veränderungen rund um das Glashüttengelände zu sagen haben“, so Schulte weiter. Die Umfrageergebnisse wird die IHK nutzen, um mit Unternehmern, Immobilieneigentümern, Politik und anderen Akteuren über die weitere Entwicklung der Einkaufsquartiere ins Gespräch zu kommen. „Wir bitten Kaufleute und Kunden um rege Beteiligung, um die aktuelle Entwicklung in Gerresheim mit möglichst vielen aussagekräftigen Ergebnissen begleiten zu können“, appelliert Schulte abschließend.

Verwaltungsspitze für Umbau der gesamten Benderstraße

Die Düsseldorfer Verwaltungsspitze will den Umbau der Benderstraße auf der ganzen Länge. Wörtlich heißt es in einer Pressemeldung: " Der Verwaltungsvorstand hat heute einstimmig die Vorlage zur Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses zum Umbau der Benderstraße auf den Weg gebracht. Entsprechend dem Ergebnis des Moderationsverfahrens soll die Benderstraße auf der gesamten Länge umgebaut werden. Mit dem Bedarfsbeschluss ermächtigt die Politik die Stadtverwaltung, die Entwurfs- und Ausbauplanung zu erarbeiten. Ziel soll die Herbeiführung eines Ausführungs- und Finanzierungsbeschlusses im Jahr 2013 sein. Die öffentlich diskutierten Alternativen einer abschnittsweisen Vorgehensweise oder einer Beschränkung auf den Haltestellen- und Gleisumbau werden in der Verwaltungsvorlage dargelegt, aber nicht zur weiteren Umsetzung empfohlen." Damit distanzieren sich die Verwaltungsexperten von einem Kompromiss, den Oberbürgermeister Dirk Elbers mit der FDP-Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann vor kurzem ins Gespräch gebracht hatte. schrö

Der nächste Box-Champion

Der Sportring Garath eröffnete mit dem ersten „Düsseldorf next Boxchamp“ die Jagd auf den begehrten Titel. Mit 25 Kämpfen war es ein echter Boxmarathon.
„Vor fünf Jahren haben wir mit dem Boxchamp begonnen, um unseren Nachwuchs in Düsseldorf zu fördern. Wir hatten gerade mal acht Kämpfe zusammen. Jetzt ist es wahrscheinlich das größte Nachwuchsturnier in NRW.“, freute sich Renate Eßer, Geschäftsführerin des Fördervereins Düsseldorfer-Box-Vereine.

Sechs Boxer traten für den Sportring an. Tobias Jost hatte Pech und zog sich in der ersten Runde eine schmerzhafte Schulterverletzung zu, die das Weiterkämpfen gegen Maurice Henk aus Hilden unmöglich machte. Arthur Mirynowski machte es richtig spannend. Gegen Garaths Sympathieträger im Halbschwergewicht stand Manuel „Bremer“ Seyit vom Boxring Hilden im Ring. Sieben zu sieben stand es nach der ersten Runde, neun zu neun nach der Zweiten. Vom heimischen Publikum angefeuert, kam Artur in der letzten Runde mehrfach mit der Schlaghand durch und sicherte sich den 13 zu 10 Punktsieg. Lokalmatador Robert „Ryba“ Zyla war in bestechender Form und boxte im Superschwergewicht Ali Cabucak, vom BC Neustadt klar aus. Für die Überraschung des Tages sorgte Weltergewichtler Hussam Sallum vom TuS Gerresheim. Er gewann klar gegen den haushohen Favoriten aus Hilden, Christan Eckert. Auch für den Boxring Düsseldorf lief es gut. Jan Sengelhoff gewann gegen Dimi Zazdravnykh aus Hilden nach Punkten. Dass gegen den Mittelgewichtler Kevin Tuc Can nichts zu machen war, erkannte Richard Kropotschen, BC Köln Ost neidlos an und gab den Kampf gegen das Boxring Talent in der zweiten Runde auf.

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